Zum Hauptinhalt springen

Adresse

Bochumer Str. 12
D-45879 Gelsenkirchen

Praxiszeiten

Nur nach Vereinbarung

Terminanfrage

Online einen Terminwunsch senden

Vorträge - Seminare - Moderation

Live und On-Stage

"Neu verstehen ist oft der
Aufbruch in ein neues Leben.
"

Ein Thema, viele Perspektiven – und Ihr Publikum im Mittelpunkt

Ob kurzer Impuls innerhalb eines Kongressprogramms, Fachvortrag für eine medizinische oder psychologische Veranstaltung, philosophischer Themenabend oder Keynote für ein Unternehmen: Ich passe Schwerpunkt, inhaltliche Tiefe und Präsentationsform an den jeweiligen Rahmen an.

Meine Vorträge können informieren, zum Nachdenken anregen, kontroverse Fragen eröffnen oder einen Ausgangspunkt für gemeinsame Gespräche schaffen. Auf Wunsch entwickle ich auch Beiträge zu angrenzenden Themen aus Psychologie, Philosophie, Beziehung und gesellschaftlicher Entwicklung.

Sie planen eine Veranstaltung? Ich freue mich darauf, mit Ihnen zu besprechen, welches Thema Ihr Publikum bewegen könnte.


Die Buchungsformate

Format

Dauer

Charakter

Impuls  

10–15 Min.  

Ein Gedanke, eine überraschende Perspektive, ein prägnanter Abschluss

Keynote  

40–60 Min.  

Dramaturgisch entwickelter Vortrag mit Beispielen und Denkanstößen

Themenabend  

90–120 Min.  

Vertiefung, Fallbeispiele, Fragen und moderierter Austausch

Fachvortrag  

nach Vereinbarung  

Wissenschaftlich differenziert, für die jeweilige Zielgruppe angepasst

Vorträge, die etwas in Bewegung bringen

Was uns prägt. Was uns begrenzt. Und was uns ermöglicht, darüber hinauszuwachsen.

Warum reagieren wir manchmal gegen unsere eigenen Überzeugungen? Weshalb wiederholen sich Beziehungsmuster über Generationen? Was bedeutet es, ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Und welche neuen Möglichkeiten eröffnen Wissenschaft und Psychologie für unser Verständnis von Bewusstsein und Veränderung?

In meinen Vorträgen verbinde ich psychologische Erkenntnisse mit philosophischen Fragen, gesellschaftlichen Entwicklungen und Erfahrungen aus meiner langjährigen Arbeit mit Menschen und Organisationen. Dabei möchte ich nicht nur Wissen vermitteln. Mich interessiert, was geschieht, wenn vertraute Gewissheiten hinterfragt werden und wir beginnen, uns selbst, unsere Beziehungen und unsere Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Meine Vorträge richten sich an Fachpublikum ebenso wie an interessierte Menschen ohne besondere Vorkenntnisse. Sie können als kurze, pointierte Impulse innerhalb einer größeren Veranstaltung, als eigenständige Vorträge oder als vertiefende Themenabende mit Raum für Fragen und Diskussionen gestaltet werden.

Keine fertigen Antworten auf alle Lebensfragen. Aber neue Perspektiven, die über den Vortrag hinauswirken können.


Portfolio (Beispiele)

Was wir unseren Kindern nicht vererben sollten

Warum verantwortungsvolle Elternschaft lange vor der Geburt beginnt

Wir bereiten uns auf Prüfungen vor, auf berufliche Herausforderungen, auf finanzielle Entscheidungen und manchmal sogar monatelang auf eine Hochzeit. Aber wie intensiv bereiten wir uns eigentlich darauf vor, einem anderen Menschen über viele Jahre hinweg die wichtigsten emotionalen Erfahrungen seines Lebens zu vermitteln?

Kinder wachsen nicht nur mit dem auf, was wir ihnen erklären oder bewusst beibringen. Sie erleben, wie wir mit Stress, Angst, Wut, Nähe, Zurückweisung und Konflikten umgehen. Sie lernen an unserer Fähigkeit, uns selbst zu regulieren, Beziehungen zu gestalten und nach Fehlern wieder Verbindung herzustellen. Und manchmal begegnen ihnen dabei unbewusst Verletzungen, Ängste und Schutzstrategien, die aus unserer eigenen Kindheit stammen.

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie persönliche Erfahrungen über Bindungsmuster, emotionale Verfügbarkeit und familiäre Dynamiken über Generationen hinweg weiterwirken können. Dabei geht es auch um den Einfluss von elterlichem Stress vor und während einer Schwangerschaft sowie um die Bedeutung der ersten Lebensmonate – ohne aus wissenschaftlichen Zusammenhängen vorschnelle Schuldzuweisungen abzuleiten.

Vor allem geht es aber um Möglichkeiten: Wie können zukünftige Eltern ihre eigene Geschichte besser verstehen? Was lässt sich bereits vor einer Familiengründung verändern? Welche Bedeutung haben sichere Bindung, Selbstregulation und die Fähigkeit, Fehler zu erkennen und zu reparieren?

Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Aber sie profitieren von Erwachsenen, die zunehmend unterscheiden können, was zu ihrem Kind gehört – und was zu ihrer eigenen Vergangenheit.

Formate: 15 Minuten – „Elternschaft beginnt vor der Geburt“ · 60 Minuten – Vortrag mit Fragen · 120 Minuten – vertiefender Themenabend mit Reflexionsimpulsen.

Geeignet für: Familienbildungsstätten, Hebammen- und Geburtsvorbereitung, pädagogische und psychologische Fachveranstaltungen, Elterninitiativen, Bildungsträger sowie Menschen mit Kinderwunsch.

Buchbezug: Gedeihen als Prozess I, ergänzt durch meine Arbeiten zu Trauma, Bindung und persönlichen Prägungen.

Mann sein. Nicht gefallen müssen.

Über eine Männlichkeit, die weder hart noch angepasst sein muss

Was bedeutet es heute, ein Mann zu sein? Zwischen traditionellen Rollenbildern, modernen Erwartungen und öffentlichen Debatten über toxische Männlichkeit stehen viele Männer vor widersprüchlichen Anforderungen. Sie sollen stark sein, aber nicht dominant. Einfühlsam, aber nicht schwach. Verlässlich, aber unabhängig. Selbstbewusst, ohne sich in den Mittelpunkt zu stellen.

Manche reagieren darauf mit Rückzug, andere mit Überanpassung oder demonstrativer Härte. Doch vielleicht liegt die eigentliche Frage an einer ganz anderen Stelle: Wie kann ein Mann lernen, sich selbst ernst zu nehmen, ohne andere abzuwerten? Wie lassen sich Stärke und Verletzlichkeit, Autonomie und Bindungsfähigkeit, Selbstachtung und Verantwortung miteinander verbinden?

In diesem Vortrag geht es um männliche Identität jenseits einfacher Rollenvorgaben. Wir betrachten die biografischen Wurzeln männlicher Selbstbilder, die Bedeutung von Anerkennung und Zugehörigkeit, die Angst vor Zurückweisung und die Schwierigkeit, eigene Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und auszudrücken.

Eine besondere Rolle spielt das sogenannte People-Pleasing: die oft früh erlernte Gewohnheit, sich anzupassen, Erwartungen zu erfüllen und Konflikte zu vermeiden, um Liebe, Sicherheit oder Anerkennung nicht zu gefährden. Was zunächst wie soziale Kompetenz erscheint, kann langfristig den Kontakt zum eigenen Selbst erschweren.

Der Vortrag lädt Männer ein, ihr Selbstbild zu hinterfragen, und Frauen dazu, männliche Entwicklung differenzierter zu betrachten. Er ist weder eine Verteidigung überkommener Rollenbilder noch eine Abrechnung mit Männlichkeit.

Es geht um die Freiheit, als Mann nicht ständig etwas beweisen zu müssen – und den Mut, wirklich man selbst zu sein.

Formate: 15 Minuten – „Stärke ohne Härte“ · 60 Minuten – Impulsvortrag · 120 Minuten – Abendveranstaltung mit Diskussion und Selbstreflexion.

Geeignet für: Männerveranstaltungen, Unternehmen, Hochschulen, Männergesundheit, Beziehungskongresse, Kultur- und Bildungseinrichtungen.

Buchbezug: Sein statt Pleasen.

Die psychedelische Renaissance

Warum die Psychotherapie ihre Grenzen neu vermisst

Lange Zeit galten psychedelische Substanzen vor allem als Gegenstand gesellschaftlicher Kontroversen, rechtlicher Verbote und historischer Experimente. Heute werden einige dieser Stoffe erneut unter wissenschaftlich kontrollierten Bedingungen untersucht. Die Frage ist nicht mehr nur, was sie mit dem Bewusstsein machen – sondern auch, ob und unter welchen Bedingungen daraus therapeutische Möglichkeiten entstehen können.

Ketamin wird bereits in bestimmten medizinischen Zusammenhängen eingesetzt. Psilocybin und MDMA sind Gegenstand klinischer Forschung für unterschiedliche psychische Erkrankungen. Erste und weiterführende Studien zeigen interessante Befunde, zugleich bleiben wichtige Fragen nach Wirksamkeit, Sicherheit, Langzeitverläufen, Patientenauswahl und therapeutischer Integration offen.

Was geschieht eigentlich während solcher veränderten Bewusstseinszustände? Welche Rolle spielen Erwartung, therapeutische Beziehung, emotionale Verarbeitung und die nachfolgende Integration? Und weshalb wäre es ein Missverständnis, den möglichen therapeutischen Nutzen allein auf die pharmakologische Wirkung einer Substanz zu reduzieren?

In diesem Vortrag beleuchte ich die Geschichte und Gegenwart der psychedelischen Forschung, die unterschiedlichen Wirkmechanismen und die Bedeutung des therapeutischen Rahmens. Dabei geht es ebenso um wissenschaftliche Chancen wie um unerwünschte Wirkungen, Kontraindikationen, ethische Herausforderungen und die Gefahr, aus einer vielversprechenden Forschungsrichtung vorschnell ein Heilsversprechen zu machen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich unser Verständnis von Psychotherapie verändern könnte, wenn neben Sprache und Reflexion auch intensive emotionale und körperliche Erfahrungen stärker berücksichtigt werden.

Die psychedelische Renaissance ist keine Aufforderung zum Drogenkonsum. Sie ist eine Einladung, wissenschaftlich und kritisch darüber nachzudenken, wie psychische Veränderung möglich wird.

Formate: 15 Minuten – „Psychotherapie nach dem Paradigmenwechsel?“ · 60 Minuten – wissenschaftlich orientierter Überblick · 120 Minuten – Fachvortrag mit Forschungsdiskussion und Fragen.

Geeignet für: Psychologische und medizinische Fachveranstaltungen, Kliniken, Gesundheitskongresse, Hochschulen, wissenschaftsorientierte Kulturprogramme sowie interessierte Öffentlichkeit.

Fachlicher Hintergrund: Meine Arbeit in der psychologischen Begleitung ketamingestützter Behandlungen und meine langjährige Beschäftigung mit veränderten Bewusstseinszuständen, Trauma und psychologischer Integration.

Ego, Angst und Eifersucht

Was wir wirklich verteidigen, wenn wir Angst haben, jemanden zu verlieren

Eifersucht gehört zu den intensivsten und zugleich widersprüchlichsten Erfahrungen in Beziehungen. Wir wünschen uns Nähe, Vertrauen und Freiheit – und reagieren manchmal mit Misstrauen, Kontrolle oder Rückzug, sobald wir unsicher werden. Dabei kann Eifersucht gerade dort entstehen, wo uns ein anderer Mensch besonders viel bedeutet.

Doch was bedroht uns eigentlich? Ist es tatsächlich die Möglichkeit, einen Partner zu verlieren? Oder geraten mitunter unser Selbstwert, unsere Vorstellungen von Exklusivität, unsere bisherigen Beziehungserfahrungen und unser Bild von uns selbst ins Wanken?

In diesem Vortrag betrachten wir Eifersucht als komplexes psychologisches Geschehen. Wir beschäftigen uns mit Bindungsängsten, frühen Beziehungserfahrungen, Scham, Vergleich, Besitzdenken und der Frage, weshalb die Grenzen zwischen Liebe, Bedürftigkeit und Kontrolle manchmal verschwimmen.

Ein wichtiger Gedanke dabei: Gefühle sind zunächst Erfahrungen, keine Handlungsanweisungen. Wer Eifersucht empfindet, muss sie weder unterdrücken noch ihr automatisch folgen. Wir können lernen, ihre Botschaften zu verstehen, unsere Verletzlichkeit anzuerkennen und Verantwortung für unser Verhalten zu übernehmen.

Der Vortrag lädt dazu ein, gewohnte Vorstellungen von Liebe zu hinterfragen. Wie viel Sicherheit können wir voneinander erwarten? Wo beginnt Kontrolle? Wie unterscheiden wir verbindliche Partnerschaft von emotionaler Abhängigkeit? Und wie entsteht eine Beziehung, in der Nähe und persönliche Freiheit keine Gegensätze sein müssen?

Vielleicht besteht eine der reifsten Formen von Liebe darin, einander verbunden zu bleiben, ohne einander besitzen zu müssen.

Formate: 15 Minuten – „Ist Eifersucht ein Liebesbeweis?“ · 60 Minuten – Vortrag mit Fallbeispielen · 90 Minuten – vertiefender Beziehungsabend mit Publikumsfragen.

Geeignet für: Öffentliche Vortragsabende, Volkshochschulen, Paar- und Beziehungsseminare, psychologische Fachtagungen, Kulturprogramme.

Buchbezug: Ego, Angst & Eifersucht.

Wer ist eigentlich dieses Ich?

Eine philosophisch-psychologische Reise zu der Person, die wir zu sein glauben

„Ich weiß, wer ich bin.“ Ein scheinbar einfacher Satz. Aber wer spricht da eigentlich?

Sind wir unsere Erinnerungen? Unsere Persönlichkeit? Unser Körper? Unsere Überzeugungen? Die Summe unserer Entscheidungen? Oder ist das, was wir als unverwechselbares Ich erleben, selbst das Ergebnis eines fortwährenden Prozesses, in dem unser Gehirn, unsere Erfahrungen und unsere Beziehungen eine Geschichte über uns entstehen lassen?

In diesem Vortrag begeben wir uns auf eine Reise an die Schnittstellen von Psychologie, Philosophie und Bewusstseinsforschung. Wir beschäftigen uns damit, wie Selbstbilder entstehen, weshalb Erinnerungen keine unveränderlichen Aufzeichnungen sind und wie unsere Wahrnehmung eine Wirklichkeit konstruiert, die wir häufig für selbstverständlich halten.

Dabei begegnen uns Fragen, die weit über akademische Philosophie hinausreichen: Wie frei sind unsere Entscheidungen? Was bleibt von unserer Identität, wenn wir uns grundlegend verändern? Warum verteidigen wir Überzeugungen, die uns längst nicht mehr guttun? Und weshalb kann die Erkenntnis, dass unser Selbstbild veränderlich ist, nicht nur verunsichern, sondern auch befreiend wirken?

Der Vortrag verbindet philosophische Gedankenexperimente mit Erkenntnissen der Psychologie und Beispielen aus dem alltäglichen Leben. Er verlangt keine philosophischen Vorkenntnisse – lediglich die Bereitschaft, einige vermeintliche Gewissheiten vorübergehend infrage zu stellen.

Vielleicht müssen wir nicht endgültig herausfinden, wer wir sind. Vielleicht liegt unsere Freiheit auch darin, nicht für immer bleiben zu müssen, wer wir einmal geworden sind.

Formate: 15 Minuten – „Bin ich wirklich der, für den ich mich halte?“ · 60 Minuten – philosophischer Impulsvortrag · 120 Minuten – interaktiver Denk- und Gesprächsabend.

Geeignet für: Philosophische Gesellschaften, Hochschulen, Kulturzentren, Literaturveranstaltungen, Bildungsträger, wissenschaftsinteressiertes Publikum.

Buchbezug: Meine Arbeiten zu Bewusstsein, Identität, Erkenntnis und persönlicher Entwicklung, insbesondere aus der Reihe Bewusstsein als Prozess.

Gedeihen statt funktionieren

Warum ein gelingendes Leben mehr braucht als Leistung, Erfolg und Anpassung

Wir haben gelernt, unser Leben zu organisieren, Probleme zu lösen, Erwartungen zu erfüllen und immer leistungsfähiger zu werden. Wir optimieren Arbeitsabläufe, verfolgen Ziele, messen Ergebnisse und versuchen, mit einer Welt Schritt zu halten, die sich zunehmend beschleunigt.

Aber woran erkennen wir eigentlich, ob unser Leben gelingt?

Ist ein Mensch, der zuverlässig funktioniert, automatisch zufrieden? Bedeutet wirtschaftlicher Erfolg auch persönliche Entwicklung? Und weshalb verlieren manche Menschen gerade dann den Kontakt zu ihren eigenen Bedürfnissen, wenn sie nach außen besonders erfolgreich erscheinen?

In diesem Vortrag geht es um den Unterschied zwischen Funktionieren und Gedeihen. Wir betrachten die psychologischen Bedingungen menschlicher Entwicklung: Sicherheit, Zugehörigkeit, Selbstwirksamkeit, Autonomie, Sinn, emotionale Regulation und die Möglichkeit, mit anderen Menschen in authentischer Verbindung zu stehen.

Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf den Einzelnen. Auch Familien, Unternehmen und gesellschaftliche Strukturen schaffen Bedingungen, unter denen Menschen wachsen können – oder unter denen sie lernen, sich vor allem anzupassen, Erwartungen zu erfüllen und eigene Bedürfnisse zurückzustellen.

Aus meiner früheren Arbeit in der Unternehmensberatung und in Führungsverantwortung kenne ich die Logik von Leistung, Effizienz und wirtschaftlichem Erfolg. Aus meiner heutigen psychologischen Arbeit kenne ich auch ihre Grenzen. Beide Perspektiven verbinden sich in der Frage, welche Bedingungen wir schaffen müssen, damit Menschen nicht nur belastbar und produktiv sind, sondern ein Leben entwickeln können, das sie als ihr eigenes erleben.

Der Vortrag ist eine Einladung, persönliche und gesellschaftliche Erfolgsvorstellungen zu hinterfragen – ohne Leistung geringzuschätzen oder Veränderung auf positive Gedanken zu reduzieren.

Ein gelingendes Leben ist vielleicht nicht das, in dem wir am meisten leisten. Sondern eines, in dem wir zunehmend so leben können, dass wir uns selbst darin wiederfinden.

Formate: 15 Minuten – „Erfolgreich, aber wofür?“ · 60 Minuten – Impulsvortrag · 120 Minuten – Themenabend mit Reflexion und Diskussion.

Geeignet für: Unternehmen, Führungskräfteveranstaltungen, betriebliche Gesundheitsförderung, Hochschulen, pädagogische Einrichtungen, Kultur- und Bildungsprogramme.

Buchbezug: Gedeihen als Prozess I, ergänzt durch meine psychologischen und gesellschaftsphilosophischen Veröffentlichungen.

Auf der Bühne fühle ich mich zu Hause

Vor Menschen zu sprechen, Veranstaltungen zu gestalten und ein Publikum mitzunehmen, gehört seit vielen Jahren zu meinem beruflichen Leben. Ob als Vorstand und Aufsichtsrat, in fachlicher und wirtschaftlicher Führungsverantwortung, als Dozent oder Speaker – ich bin es gewohnt, komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, Menschen für neue Perspektiven zu begeistern und auch größere Veranstaltungen souverän zu gestalten. Und ich tue das nach wie vor mit großer Freude.

Dabei ist mir eines besonders wichtig: Ein guter Vortrag darf fachlich anspruchsvoll sein, ohne sich auch so anzufühlen. Ich mag den lebendigen Austausch mit meinem Publikum, anschauliche Beispiele, überraschende Gedanken und durchaus auch eine gute Portion Humor. Schließlich darf Nachdenken Spaß machen – und manchmal bleibt eine Erkenntnis gerade deshalb hängen, weil wir gemeinsam darüber lachen konnten.

Wer sich die Zeit nimmt, mir zuzuhören, schenkt mir ein Stück seiner Lebenszeit. Damit möchte ich achtsam umgehen. Mein Anspruch ist deshalb nicht, möglichst viel Wissen in möglichst kurzer Zeit zu vermitteln, sondern Menschen wirklich zu erreichen: mit Gedanken, die nachwirken, neuen Blickwinkeln und vielleicht dem einen oder anderen Satz, der im Gedächtnis bleibt.

Am schönsten ist es für mich, wenn Menschen nach einem Vortrag nicht nur etwas dazugelernt haben, sondern mit frischer Motivation, einem Lächeln und richtig guter Laune nach Hause gehen.

Signature Keynotes


Was du nicht heilst, das gibst du weiter.


Warum unsere Kinder manchmal die Geschichten weiterleben, die wir selbst nie verstanden haben.

Wir alle tragen Erfahrungen aus unserer Kindheit in uns. Manche haben uns gestärkt, andere haben Spuren hinterlassen, die wir vielleicht lange nicht bemerken. Und manchmal entdecken wir ausgerechnet in unseren wichtigsten Beziehungen, dass wir auf Situationen reagieren, die mit der Gegenwart erstaunlich wenig zu tun haben.

Warum werden wir wütend, obwohl wir liebevoll sein wollen? Warum ziehen wir uns zurück, wenn wir eigentlich Nähe brauchen? Und weshalb begegnen uns in Partnerschaft und Elternschaft manchmal Gefühle, die wir aus unserer eigenen Kindheit nur allzu gut kennen?

In dieser ebenso berührenden wie erkenntnisreichen Keynote zeigt Achim Schwenkel, wie frühe Erfahrungen unsere Beziehungen prägen, warum unbewusste Schutzstrategien über Generationen weiterwirken können und was wir tun können, um diesen Kreislauf zu verändern.

Es geht nicht um Schuld und nicht um perfekte Eltern. Es geht um die Möglichkeit, die eigene Geschichte zu verstehen, bevor wir sie unbewusst an andere weitergeben.

Vielleicht ist eines der größten Geschenke, die wir unseren Kindern machen können, die Bereitschaft, uns selbst besser kennenzulernen.


Du musst nicht bleiben,
wer du gelernt hast zu sein.


Über unsere unsichtbaren Lebensprogramme und die Freiheit, uns neu zu entdecken

Wir halten uns gerne für selbstbestimmte Menschen. Wir haben unsere Meinungen, treffen Entscheidungen, wählen unsere Beziehungen und gestalten unser Leben. Aber wie viel davon entspringt wirklich einer bewussten Wahl? Und wie viel folgt Mustern, die wir irgendwann gelernt haben, um dazuzugehören, geliebt zu werden oder uns sicher zu fühlen?

In diesem Vortrag nimmt Achim Schwenkel sein Publikum mit auf eine ebenso humorvolle wie nachdenkliche Reise durch die Entstehung unseres Selbstbildes. Es geht um Anpassung und Authentizität, um alte Verletzungen und neue Möglichkeiten, um die Frage, wer wir geworden sind – und wer wir vielleicht sein könnten, wenn wir nicht ständig die Erwartungen unserer Vergangenheit erfüllen müssten.

Die befreiende Erkenntnis: Nicht alles, was sich nach unserer Persönlichkeit anfühlt, muss für immer zu uns gehören.


Heilung durch Bewusstseinsveränderung?


Die psychedelische Renaissance – zwischen Wissenschaft, Selbsterkenntnis und persönlicher Transformation

Was wäre, wenn wir manche unserer tiefsten psychischen Verletzungen nicht allein dadurch verändern könnten, dass wir über sie sprechen? Was, wenn veränderte Bewusstseinszustände uns neue Zugänge zu Gefühlen, Erinnerungen und inneren Erfahrungen eröffnen könnten, die unserem gewohnten Denken bislang verschlossen geblieben sind?

Die psychedelische Renaissance stellt einige unserer Vorstellungen von Psychotherapie, Bewusstsein und persönlicher Entwicklung auf den Prüfstand. Substanzen wie Psilocybin, MDMA und Ketamin werden wissenschaftlich untersucht beziehungsweise bereits in bestimmten medizinischen Kontexten eingesetzt. Die Forschung liefert vielversprechende Erkenntnisse, aber auch neue Fragen zu Wirksamkeit, Risiken und den Bedingungen nachhaltiger Veränderung.

In diesem ebenso faszinierenden wie kritischen Vortrag nimmt Achim Schwenkel sein Publikum mit an die Schnittstelle von moderner Bewusstseinsforschung, Psychologie, Philosophie und substanzgestützter Therapie.

Warum können außergewöhnliche Bewusstseinserfahrungen so tief berühren? Was unterscheidet eine intensive Erfahrung von tatsächlicher psychologischer Entwicklung? Welche Rolle spielen therapeutische Begleitung, Sicherheit und Integration? Und weshalb liegt die eigentliche Veränderung möglicherweise weniger in der Substanz selbst als in dem, was Menschen aus ihren Erfahrungen für ihr weiteres Leben entwickeln?

Dabei verbindet Achim Schwenkel wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus seiner psychologischen Arbeit und der Begleitung substanzgestützter Prozesse. Ohne Verklärung, ohne pauschale Ablehnung und ausdrücklich ohne Aufforderung zum Konsum.

Denn die vielleicht spannendste Frage lautet nicht, wie weit wir unser Bewusstsein verändern können – sondern was sich dadurch in unserem Leben tatsächlich verändern lässt.

Ein Vortrag über neue Wege der Psychotherapie, die Möglichkeiten und Grenzen psychedelischer Substanzen und die menschliche Sehnsucht nach Heilung, Wachstum und einem bewussteren Leben.